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Der folgende Beitrag wird laufend aktualisiert, um Sie über alle Preisentwicklungen von Pflanzenschutzmittel auf dem Laufenden zu halten.

12.09.2022:

Der Agrarminister Cem Özdemir plant die Einführung eines Exportverbotes für Pflanzenschutzmittel, die in Deutschland produziert werden, die aber in der EU nicht mehr eingesetzt werden. Er begründet diese Überlegung mit den enthaltenen Inhaltsstoffen, die für die menschliche Gesundheit eine Gefahr darstellen und aufgrund dessen bereits innerhalb der EU verboten wurden.

Keine Preissenkungen von Pflanzenschutzmitteln in 2022 in Sicht

17.08.2022:

Auf dem Worskhop zum Thema Export von Pestiziden aus China hat der leitende Agrologe des ICAMA (Institute for the Control of Agrochemicals), Cao Bingwei, eine Aussicht auf die weitere Preisentwicklung von Pflanzenschutzmittel aus China gegeben. Dementsprechend wird das derzeit hohe Preisniveau von Pflanzenschutzmitteln voraussichtlich bis mindestens zum Ende des Jahres 2022 anhalten. Grund dafür seien unter anderem die derzeit hohen Energiekosten. Es wird aber davon ausgegangen, dass Angebot und Nachfrage vorerst relativ stabil bleiben.

Pflanzenschutz bleibt mindestens für den Rest des Jahres 2022 sehr teuer.

15.08.2022:

Rund 500 Landwirte haben in Bonn vor dem Bundeslandwirtschaftsministerium gegen die von der EU geplante Reduktion des Pflanzenschutzmitteleinsatzes reduziert. In Deutschland soll bis 2030 rund 55% weniger Pflanzenschutzmittel verwendet werden. In Schutzgebieten soll sogar komplett auf Pflanzenschutz verzichtet werden. Landwirte befürchten Qualitätseinbußen sowie Ernteausfälle und dementsprechend geringere Einnahmen.

30.06.2022:

Die Preise von Pflanzenschutzmitteln steigen weiterhin stark an und erreichen ein Rekordhoch nach dem Anderen. So sind manche Pflanzenschutzmittel bereits um 50% im Preis gestiegen und trotz des deutlich geringeren Angebots herrscht aktuell eher ein Versorgungsengpass. Pflanzenschutz wird aber in der Landwirtschaft zwingend benötigt, da ein Verzicht in den meisten Fällen gleichbedeutend mit einem Ausfall großer Teile der Ernte ist. Die intransparente Marktstruktur erschwert zusätzlich die Übersicht. Digitaler Landhandel stellt eine Alternative dar.

Preise für Pflanzenschutzmittel erreichen 2022 überall Rekordwerte

Bereits im Oktober 2021 wurde über die teuersten Preise seit 10 Jahren in Bezug auf Herbizide, Fungizide und Insektizide berichtet. Seitdem sind die Preise aber noch weiter angestiegen und erreichen die nächsten Rekordwerte. Beispielsweise waren Herbizide im April 2022 20% teurer als zum Vergleichzeitpunkt im Vorjahr und auch Fungizide waren 10% teurer. Außerhalb Deutschlands sind die Preisanstiege noch deutlich extremer als hierzulande. Es ist zu erwarten, dass sich diese Entwicklungen in der nächsten Zeit auch auf Deutschland übertragen werden. 

Engpass in Bezug auf Pflanzenschutzmittel hat weitreichende Folgen

Eine landwirtschaftliche Maschine bei der Ernte.

Durch einen Mangel an verfügbarem Pflanzenschutzmittel bzw. aufgrund eines freiwilligen Verzichts der Landwirte wegen der hohen Preise, wird eine Unkrautbekämpfung auf den Feldern sehr schwer oder sogar unmöglich. Ein Umstieg auf alternative Stoffe (z.B. Pheromone statt Insektizide) ist teils sehr teuer und an manchen Stellen nicht möglich. Daher müssen Landwirte ihre Anbaupläne umstellen, was wiederum mit hohen Mehrkosten verbunden ist. Eine andere Option ist die Reduzierung des Pflanzenschutzmittels. Damit geht aber immer das Risiko einher, dass Unkräuter weniger erfolgreich bekämpft werden und somit Teile der Ernten auszufallen drohen.

Gründe der Knappheit von Pflanzenschutzmittel

Viele der Hersteller haben angegeben, dass die Coronavirus-Pandemie direkte oder indirekte Auswirkungen auf die Bereitstellung von Pflanzenschutzmitteln hat. Transportverzögerungen, Arbeitskräftemangel und extreme Wetterbedingungen würden die Situation zusätzlich erschweren. Auch für 2023 sei eine deutliche Verbesserung der Versorgungslage laut BASF nicht abzusehen.

Darüber hinaus gibt es auf dem Pflanzenschutzmarkt nur wenige Hersteller, aber eine hohe Zahl an Abnehmern, Wettbewerb ist teilweise knapp und auch die Marktstruktur ist sehr intransparent. Auch daher kann ein Ausnutzen der Situation von Herstellerseite nicht komplett ausgeschlossen werden.

agrimand bringt Transparenz in den Pflanzenschutzmarkt

In Anbetracht der gerade beschriebenen Situation wird es in Zukunft umso wichtiger die besten Preise von Pflanzenschutzmitteln zu finden und sich nicht auf die Preise der lokalen Landhändler zu verlassen. Durch agrimand kriegen Sie Zugang zu einer Vielzahl an überregionalen Händlern. Dadurch verlieren regionale Verfügbarkeiten an Bedeutung und Sie bekommen eine deutlich transparentere Marktübersicht.

Neben der Möglichkeit selbst eine Ausschreibung zu erstellen, haben wir außerdem auch eine Reihe an Pflanzenschutzmittel-Sofortkäufen. Diese können Sie zum Festpreis und ohne Verhandlungen erwerben. Dabei handelt es sich derzeit z.B. um die Zusatzstoffe Crusade und Heliosol sowie um die Beize Fezan.

Die Pflanzenschutzmittel Crusade, Heliosol und Fezan können Sie derzeit zum Festpreis über agrimand erwerben.

Schauen Sie doch mal auf unserem Online-Marktplatz vorbei. Für Sie ist mit Sicherheit auch das Richtige dabei.


Quellen:
(Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, Pressemitteilung Nr. 119/2022, 12.09.2022, BMEL – Pressemitteilungen – Özdemir: Exportverbot gesundheitsschädlicher Pestizide kommt)
(Lehmann, agrarheute, 15.08.2022, Grüne Bender gegen Pflanzenschutzverbot in Landschaftsschutzgebieten | agrarheute.com)
(Shan, AgroPages, 02.09.2022, AgroPages-Chinese pesticide export data: Price index hit a peak in January 2022, expected to still stay high this year-Agricultural news)
(Zinke, agrarheute, 30.06.2022, Preise für Pflanzenschutz explodieren – Bauern müssen improvisieren | agrarheute.com)
(Zinke, agrarheute, 21.10.2021, Preisexplosion bei Pflanzenschutz – was können die Bauern tun? | agrarheute.com)