Trockenheitsversicherung 2023

zur Absicherung Ihrer Ernte

 

agrimand bietet in Kooperation mit der Allianz Agrar AG eine einfache Möglichkeit für den Abschluss Ihrer Trockenheitsversicherung 2023.

Bekannt aus: 

Sichern Sie sie Ihre Prämie für 2023

Jetzt Angebot berechnen

Ihre Daten sind bei uns sicher mit SSL verschlüsselt.

Ihre individuelle Trockenheitsversicherung

Steigende Temperaturen und fehlende Niederschläge sind Anzeichen des fortschreitenden Klimawandels. Schützen Sie sich vor den finanziellen Folgen von Schäden, die durch Trockenheit verursacht werden, mit der Trockenheitsversicherung der Allianz Agrar AG.

Wählen Sie einfach die passenden Angaben im Formular aus und klicken Sie auf „Jetzt Beitrag berechnen“. Sie erhalten dann in wenigen Tagen ein individuelles Angebot.

Allianz Agrar

Was ist eine Trockenheitsversicherung?

Die Trockenheitsversicherung ist ein Hilfsmittel, mit dem Sie Ihre Ernte gegen Trockenheit und Dürren versichern lassen können. 

In Kooperation mit der Allianz Versicherung bietet agrimand Ihnen die Möglichkeit den wahrscheinlichen Niederschlag für Ihre Region zu errechnen und Ihnen darauf aufbauend ein Angebot zu erstellen für den Fall von Schäden, die durch Trockenheit verursacht werden.

In dem hier dargestellten Niederschlagsrechner können Sie einfach die passenden Angaben wie Wohnort, die jeweilige Frucht, den Versicherungszeitraum, die Laufzeit etc. auswählen. Durch einen Klick auf „Beitrag berechnen“ erhalten Sie dann ein für Sie zugeschnittenes Angebot. Über „Angebot anfordern“ können Sie darüber hinaus ein individuelles Angebot der Allianz Agrar AG basierend auf Ihren Angaben erhalten.

Trockenheiten werden immer häufiger

Europa erlebte im Jahr 2022 seine höchste Trockenheit seit 500 Jahren. Kürzlich veröffentlichte der Forscher und Journalist Dominic Royé von der Universität Santiago de Compostella, Spanien eine Studie deren Ergebnis neue Erkenntnisse in der meteorologischen Forschung bringen und im The Economist für Aufsehen sorgten.

Royé zeigt auf, dass Flüsse und Regenfälle in Europa mit jedem Jahr weniger Wasser fassen und bringen. Als Ursache hierfür sieht er die Klimaerwärmung. Nach Royé umfasst Luft, die 1 bis 2 Grad wärmer ist mehr Feuchtigkeit und lässt diese nicht ab. So kann ein geringer unterschied im Klima dazu führen, dass schon bei einem Grad Temperaturunterschied, 6-7% mehr Feuchtigkeit in der Luft gehalten wird und nicht abgelassen werden kann.

Die Deutsche meteorologische Gesellschaft warnt davor, dass in Deutschland schon in wenigen Jahren ein Temperaturunterschied von bis zu 2 Grad Celsius realistisch ist. 

Damit Ihre Ernte und Ihre finanzielle Existenz auch in Zeiten mit aufkommenden Trockenheiten gut geschützt ist, empfehlen wir Ihnen eine geeignete Trockenheitsversicherung. 

Was tun gegen Trockenheit?

Wünschenswert wäre es selbstverständlich den Klimawandel und das sich damit verändernde Wetter aufzuhalten. 

Andreas Brömser, Agrarmeteorologe hat jedoch auch weitaus praktischere Ansätze: „Da wäre zum einen die Züchtung und der Anbau von trocken- und wärmeresistenteren Nutzpflanzen.“ Bearbeite man nach der Ernte nur die Oberfläche des Bodens, helfe dies auch mehr Feuchtigkeit im Boden zu halten. Außerdem könne man durch Pflanzen landwirtschaftliche Nutzflächen bedeckt halten. „Dadurch würde weniger Feuchtigkeit verdunsten und es verhindert außerdem Erosionen, wenn es zu Starkregenfällen kommt.“

Pflanzenanbau bei Trockenheit

Das sich verändernde Klima bringt sich verändernde extreme Wetterereignisse wie starke Stürme, Starkregen, Hagel und Trockenheit mit sich.

Negativ gesehen, können diese extremen Wetterereignisse zu schweren Schäden an landwirtschaftlichen Pflanzenbeständen führen und somit große Ertragseinbußen oder gar einen Totalverlust der Ernte einbringen. Besonders Pflanzen, die eine ganze Saison brauchen, um zu wachsen sind hiervon schwer betroffen, wie z.B. Sonnenblumen und Mais.

Andere Pflanzen hingegen bevorzugen gerade trockene Böden. Beispielsweise könnte Hirse ein Ersatz für Mais sein. Beide Pflanzen brauchen zwar insgesamt relativ wenig Wasser, Hirse kann aber, im Gegensatz zu Mais, besser mit temporären Trockenheiten umgehen. Auch Kichererbsen und Linsen seien hier Optionen.

Allerdings bleibt es nicht aus, dass Landwirte auch die passenden Kenntnisse erwerben und prüfen müssen, ob ihre Maschinen für den Anbau geeignet sind.

Um Ihre Ernte aber gegen Trockenheit zu schützen, können Sie heute schon eine Trockenheitsversicherung für Ihre Pflanzen abschließen. Dies schützt Sie für unterschiedliche Pflanzensorten und gegen Ertragsausfall und bietet sogar pauschale Entschädigung bei Unterschreitung einer vorab definierten Niederschlagsmenge. Nutzen Sie den Niederschlagsrechner von agrimand, um die Niederschlagsmenge in Ihrer Region festzustellen.

Was ist der Unterschied zwischen Trockenheit und Dürre?

Allgemein lassen sich die Begriffe Trockenperiode, Trockenheit und Dürre nicht unterscheiden. Agrarmeteorologen sprechen aber häufig von Dürre, wenn auf mehrere Trockenperioden deutlich erkennbare Folgen aufkommen. „Dürre impliziert, dass es gravierende Auswirkungen einer Trockenheit gibt“, sagt Brömser, Agrarmeterologe des Deutschen Wetterdienstes (DWD).

Welche Arten von Trockenheit gibt es?

Dauert eine Dürre eine lange Zeit, ist diese natürlich umso gravierender mit starken Auswirkungen. In Fachkreisen werden vier unterschiedliche Formen von Dürre definiert. 

  • Meteorologische Dürre: Hierbei handelt es sich um einen vorübergehenden Feuchtigkeitsmangel. Häufig begründet durch wenig Niederschlag und hohe Temperaturen. Als Richtzeitraum spricht man von ein bis zwei Monaten, die trockener sind als durchschnittlich. Findet diese Meterologische Dürre im Frühjahr statt, spricht man umgangssprachlich häufig von einer Frühjahrestrockenheit. 
  • Landwirtschaftliche Dürre: Hält eine Dürreperiode länger als zwei Monate an, beeinflusst dies auch die Bodenfeuchte. Dies kann sich folgend auf Nutzpflanzen und deren Wachstum auswirken. Das gestörte Pflanzenwachstum kann sich folgend auf die Versorgung landwirtschaftlicher Nutztiere auswirken, womit anschließend Ernteeinbußen und Ertragseinbußen folgen können. 
  • Hydrologische Dürre: Hält eine Trockenheit länger als vier Monate an, kann ein Mangel an Grundwasser auftreten, Flüsse und Seen können austrocknen und eine Wasserknappheit betrifft die Region.
  • Sozioökonomische Dürre: Hält eine Dürre bis und über ein Jahr an, kann dies zu massiven Problemen der Bevölkerung führen. Mangelnde Versorgung mit Energie, Trinkwasser und Nahrung kann zu steigenden Lebensmittelpreisen führen und so zu einer sozioökonomische Dürre.

Wie wird Trockenheit im Boden gemessen?

Trockenheit im Boden wird mit einem sogenannten Tensiometer gemessen. Dieses Gerät misst kontinuierlich die Bodenfeuchte anhand der Saugspannung.

Die Bodenfeuchte wird über die Saugspannung, also der Austrocknung eines Bodens, gemessen. Die Messung erfolgt mittels einer wassergefüllten, luftdicht abgeschlossen, porösen Keramikzelle („Keramik-Kerze“) mit maximalen Porendurchmessern von ca. 1 µm, die im Boden platziert wird. Zur Kontrolle des Füllstandes dient ein durchsichtiges Kunststoffrohr. Zur Befüllung wird entgastes Wasser verwendet, das auch bei Bedarf eingefärbt sein kann.

Wenn der Boden um die Keramikzelle herum austrocknet, wird aus der Keramikzelle so viel Wasser „gezogen“, bis ein Gleichgewicht zum umgebenden Bodenwasser erreicht ist. Der entstehende Unterdruck wird mit einem Manometer (Druckmessgerät) angezeigt oder kann mittels Drucksensor elektronisch weiterverarbeitet werden.

Die Messung erfolgt unabhängig vom Salzgehalt (zum Beispiel durch Düngesalze) im Boden oder Pflanzsubstrat und misst direkt die Verfügbarkeit des Bodenwassers für die Pflanzen am Standort.

Nachteilig an diesem Messverfahren ist, dass ausschließlich punktuell gemessen werden kann, weswegen auch auf weitere Methoden wie z.B. das Messen der Luftfeuchtigkeit und – Temperatur zurück gegriffen wird.

Schützen Sie sich jetzt gegen Trockenheit!

Um Ihnen auch bei wetterbedingten Herausforderungen, insbesondere bei Hitze und Trockenheit, als Partner zur Seite zu stehen, bietet Ihnen die Allianz Agrar neben vielen weiteren Versicherungen speziell die Trockenheitsversicherung.

Ziel ist es, Ihnen bei allen Belangen und Fragen rund um den Vertrieb landwirtschaftlicher Produkte zur Seite stehen zu können. Und hierzu gehört eben auch der Schutz Ihrer Produktgrundlagen – Ihrer Ernte. 

Allianz Agrar